Stromkosten sparen? Läuft!

Um Stromkosten zu senken, setzt die Bundesregierung konkrete Maßnahmen. Darüber hinaus bieten sich für jeden einzelnen zwei einfache Schritte an: Ein Wechsel des Stromlieferanten und der Blick auf den eigenen Verbrauch. Die Suche nach einem günstigen Stromanbieter ist leicht und kann sich lohnen - vergleichen Sie den bisherigen Stromtarif mit unserem Tarifrechner.

Aufschwung beginnt beim Energiepreis:
Eine Initiative der Bundesregierung zum schnellen Anbieterwechsel.

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Das Absenden des Formulars öffnet die Ergebnisse in einem neuen Tab.

Tarifrechner

Mit wenigen Klicks schnell die verfügbaren Strom- und Gastarife in Österreich finden. 

So einfach geht es:

  • zwischen Strom oder Gas wählen
  • Haushaltsgröße und Postleitzahl angeben
  • danach Suche starten und passenden Anbieter auswählen
  • Anmeldeformular ausfüllen und absenden

Alles Weitere erledigt der neue Energielieferant.

  • Porträtfoto Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer
    Foto: Parlament/Topf

    Unser Ziel als Bundesregierung ist klar: Die Stromrechnung für Haushalte und Betriebe muss runter. Mit dem Industriestrombonus, der Entlastung bei den Netzkosten und dem neuen Billigstrom-Gesetz – inklusive Sozialtarif und Strom-Preis-Runter-Garantie – setzen wir dafür konkrete Schritte. Und ganz einfach kann jeder einzelne zusätzlich selbst sparen: Ein Anbieterwechsel bringt oft mehrere Hundert Euro pro Jahr und ist in wenigen Minuten erledigt. Jetzt vergleichen lohnt sich.

  • Porträtfoto Staatssekretärin Elisabeth Zehetner
    Foto: BMWET/Holey

    Wer den Stromtarif wechselt, spart sofort bares Geld. Aber unser Anspruch reicht weiter: Wir denken Energie gesamthaft, von Netzen über Marktregeln bis zu erneuerbaren Ausbaustrategien und drehen an all den Stellschrauben, die das System langfristig entlasten. Genau dafür schaffen wir mit dem Billigstromgesetz die strukturellen Voraussetzungen: Damit Energie nicht nur heute beim Tarifwechsel günstiger wird, sondern morgen insgesamt.

Strom- und Gasanbieter wechseln einfach gemacht

- mit Video-Schritt-für-Schritt-Anleitung

Durch Anklicken des Buttons "Video freischalten" aktivieren Sie das YouTube-Video. Dadurch können eventuell personenbezogene Daten an Google weitergeleitet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Datenschutz.

Beim Blick auf die Strom- und Gasrechnung denkt Bernd: Vielleicht sollte er den Anbieter wechseln? Tochter Laura meint, das sei so einfach wie Pizza bestellen.

Mit dem Tarifkalkulator der E-Control kann Bernd alle verfügbaren Angebote vergleichen. Die nötigen Infos hält er mit der letzten Jahresabrechnung bereit. Er gibt Jahresverbrauch, Postleitzahl und wenige weitere Angaben ein – schon werden ihm alle passenden Angebote angezeigt. Hat er eines ausgewählt, führt ein Klick direkt zum Bestellformular beim neuen Anbieter. Dort gibt er persönliche Daten und die Zählpunktnummer ein – abschicken, fertig!

Die Kündigung des alten Vertrags übernimmt der neue Lieferant. Bernd erhält eine Bestätigung und wird über den Wechseltermin informiert. Tipp: Beim Gas an diesem Stichtag den Zählerstand an den Netzbetreiber melden.

So einfach geht der Anbieterwechsel.

Wenige Klicks, maximale Einsparung - so viel bringt Tarifwechseln

Tarifwechseln ist ein Mini-Trick mit Maxi-Effekt. Die Daten der E-Control zeigen, dass bei Strom Einsparungen für durchschnittliche Haushalte von bis zu 380 Euro pro Jahr möglich sind, bei Gas sind es sogar bis zu 750 Euro im Jahr (Stand: Dezember 2025, Näheres unter Strom- und Gaspreismonitor der E-Control). 

Am Beispiel eines Haushalts in Wien und in Oberösterreich zeigen wir, wie viel Einsparung möglich ist.

Ersparnis eines Haushalts mit 3.500 kWh Stromverbrauch pro Jahr bzw. 15.000 kWh Gasverbrauch 

(Preis inklusive Neukundenrabatt per 1. Dezember 2025)

 StromGas
Wien122,90 Euro283,40 Euro
Oberösterreich206,67 Euro663,40 Euro

Neues Stromgesetz senkt Stromkosten weiter

Hohe Stromkosten sind nicht nur Haushalten ein Dorn im Auge - auch das Energieministerium setzt sich sehr dafür ein, dass diese bald der Vergangenheit angehören. Mit dem Günstiger-Strom-Gesetz, das Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner dem Parlament vorgelegt haben und derzeit im Parlament verhandelt wird, wird an mehreren Schrauben gedreht, um die Stromkosten zu senken.

Dynamische Tarife

Das neue Gesetz erweitert das Angebot bei Stromprodukten und bringt ein Recht auf "dynamische Stromtarife". Davon profitieren besonders jene, die ihren Stromverbrauch in die Mitte des Tages legen können - also zum Beispiel Studenten, Personen im Homeoffice und Pensionist:innen. Da zur Tagesmitte meist mehr Photovoltaik-Strom, Wind- und Wasserkraft da ist, können Energiekund:innen dadurch bis zu 300 Euro pro Jahr sparen.

Draufsicht. Geschäftspartner schütteln sich die Hände.
Foto: ASDF – stock.adobe.com

Sozialtarif

Menschen, die von Armut betroffen oder von Energiearmut bedroht sind, leiden besonders unter Steigerungen bei Energiepreisen. Das neue Gesetz schützt diese Menschen mit einem gestützten Preis („Sozialtarif“). Dieser beträgt maximal 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) für bis zu 2.900 kWh Energieverbrauch - so sparen sich Haushalte bis zu 300 Euro pro Jahr.

Energie sparen, durch Energieaustausch

mit sogenannten Peer-to-Peer-Verträgen wird es künftig einfacher, Energie einfach auszutauschen. Wenn also die Photovoltaik-Anlage zu viel Strom produziert als gerade im Haus genutzt wird, kann der Strom weitergeschenkt werden - an Freunde, Familie oder Nachbarn.

Stromfresser finden - Verbrauch senken

Schon gewusst? So viel Strom verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt.

Abhängig von der HaushaltsgrößeOhne elektrische Warmwasser-BereitungMit elektrischer Warmwasser-Bereitung
1 Person1.300–1.500 kWh/Jahr1.800–2.000 kWh/Jahr
2 Personen2.000–2.400 kWh/Jahr2.800–3.100 kWh/Jahr
3 Personen2.500–2.900 kWh/Jahr3.600–4.000 kWh/Jahr
4 Personen2.800–3.200 kWh/Jahr4.000–4.800 kWh/Jahr
Für jede weitere Person+ 600 kWh/Jahr+ 1.200 kWh/Jahr

Wenn Sie deutlich darüber liegen, sollten Sie sich auf die Suche nach Energiefressern machen.

Noch mehr Kosten für Energie sparen

Unterstützung für Haushalte mit wenig Einkommen

Eine Frau schaut auf Rechnungen.
Foto: nenetus – stock.adobe.com

Das Energieministerium bietet mit dem Klima- und Energiefonds und der Caritas ein Förderprogramm für kostenlose Energiesparberatung und Austausch alter Elektrogroßgeräte.