Wie werden die Heizsysteme in der Zukunft aussehen?
Alternative Heizsysteme
Die Wärmewende, also der Umstieg von fossilen Heizsystemen auf klimafreundliche Alternativen, ist eine zentrale Herausforderung für die nächsten Jahre.
Der Anschluss an ein Nah-/Fernwärmenetz bringt viele Vorteile mit sich: Einmal angeschlossen gibt es keine zukünftigen Investitionen in neue Heizkessel und eine Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch. Außerdem sorgt Nah- und Fernwärme durch die wesentlich effizientere Technologie für finanzielle Vorteile. Viele Nahwärmenetze basieren auf Biomasse. Im städtischen Bereich wird zur Fernwärmeerzeugung Abwärme sowie in den Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen Gas eingesetzt. Die Umstellung der Fernwärmeerzeugung auf Geothermie, Wärmepumpen, Abwärme und andere klimafreundliche Quellen ist eine Herausforderung, die in den nächsten Jahrzehnten zu lösen ist.
Wärmepumpen werden aus Effizienzgründen vor allem in Kombination mit Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen bzw. Niedertemperatur-Heizkörpern in thermisch sanierten Gebäuden empfohlen, funktionieren aber auch in Bestandsgebäuden hervorragend, wie viele bereits umgesetzte Projekte zeigen. Mehr Infos zu Wärmepumpen finden Sie hier: klimaaktiv Wärmepumpen.
Biomasseheizungen (Pellets, Hackgut, Stückholz) sind zu bevorzugen, wenn es um hohe Heizungs-Vorlauftemperaturen und große Energieverbräuche geht. Allerdings ist das nachhaltige Biomassepotenzial begrenzt. Deshalb gilt auch hier die Empfehlung, das Gebäude vor dem Heizungstausch gut zu dämmen, wodurch der Energieverbrauch und die Heizkosten deutlich reduziert werden. Mehr Infos zu Biomasseheizungen finden Sie hier: klimaaktiv Holzheizungen.